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Formel 1: Sebastian Vettel enttäuscht bei Portugal-GP und wird kritisiert

Die Flaute von Sebastian Vettel geht auch beim Portugal-GP weiter. DTM-Fahrer Maximilian Götz kritisiert den Aston-Martin-Piloten und nennt ihn "wehleidig".

Die Flaute von Sebastian Vettel geht auch beim Portugal-GP weiter. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der Heppenheimer konnte beim dritten Saisonrennen als 13. wieder nur sehnsüchtig auf das Podium blicken, kam aber zumindest vor Teamkollege Lance Stroll ins Ziel. "Ich bin nicht ganz zufrieden", sagte Vettel nach dem Grand Prix schmallippig: "Wir haben auf Punkte gehofft, aber hatten nicht genug Speed. Es ist schwer für uns, konstant schnell zu sein." (Die Fahrerwertung der Formel 1)

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Auch im Avd Motor & Sport Magazin auf SPORT1 wurde die Leistung des 33 Jahre alten Aston-Martin-Piloten analysiert. "Wenn man in ein neues Team und Auto kommt, muss man sich einschießen und das Vertrauen finden. Dann kommt noch der Wechsel vom Ferrari- zum Mercedes-Motor hinzu", stärkte Maximilian Götz Vettel den Rücken.

"Da hat natürlich der Teamkollege, der schon ein Jahr da ist und sein gewohntes Umfeld hat, eine ganz andere Basis. Der muss sich mit weniger Hausaufgaben drumherum beschäftigen wie einer, der neu ins Team kommt. Sebastian hat gezeigt, dass er auch besser sein kann als Stroll. Stroll darf man nicht unterschätzen", so der ADAC GT Masters Champion von 2012 weiter.

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Vettel "schon immer ein bisschen wehleidiger"

Allerdings übte der DTM-Pilot auch Kritik am Deutschen. (Die Fahrerwertung der Formel 1)

"Sebastian war immer darauf bedacht, dass das Team ein Auto für ihn baut. Aber am Ende muss sich der Fahrer auch immer ein bisschen auf das Auto einstellen. Er kam jetzt zu dem Team. Alles ist neu. Der Teamkollege hat im letzten Jahr einen super Job gemacht. Den muss man erstmal schlagen."

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Auch im Vergleich mit Fernando Alonso, der ebenfalls diese Saison bei Alpine im neuen Auto ran muss, in Portugal als Achter aber dennoch in die Punkte gefahren ist, bekam Vettel sein Fett weg.

"Der Sebastian war schon immer ein bisschen wehleidiger als Alonso. Der setzt sich rein und ist in jedem Auto schnell. Das ist dann auch immer etwas eine Charakterfrage und ein Fahrstil, den man als Rennfahrer in sich drin hat. Da muss sich der Sebastian erstmal adaptieren und das ist nicht so einfach", wurde Götz deutlich.

Vettels letzte Chance in der Formel 1

Zudem laste aktuell großer Druck auf Vettel. Denn: "Sebastian ist viermaliger Weltmeister. Er weiß, was er will. Das ist auch seine letzte Chance, das weiß er auch. Vielleicht ist auch das der Grund, warum er nicht so befreit fahren kann und sich Druck aufbaut", erklärte Götz bei SPORT1.

Die Frage sei, "ob es mit diesem Paket in diesem Jahr möglich ist, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Das Team war letztes Jahr Dritter in der Konstrukteurswertung. Dieses Jahr tun sie sich durch die Regeländerungen sehr schwer. Das hat sich Sebastian anders vorgestellt und er sieht vielleicht auch diese Chancen auf den WM-Titel davonlaufen", ist sich der 35-Jährige sicher und fügte hinzu:

"So viel Zeit bleibt ihm nicht mehr. Das ist für einen Fahrer nicht einfach, sich weiterhin zu konzentrieren und zu punkten." (Rennkalender der Formel 1 2021)

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