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Exeon Analytics auf Expansionskurs

Exeon Analytics sicherte sich von Investoren frisches Kapital. Nun will das ETH-Spin-off die Expansion vorantreiben.

Exeon Analytics sicherte sich von Investoren frisches Kapital. Nun will das ETH-Spin-off die Expansion vorantreiben.

Exeon Analytics hat sich von Investoren frisches Kapital gesichert. Eine neue Finanzierungsrunde brachte dem Schweizer Cybersecurity-Anbieter mehr als vier Millionen Schweizer Franken ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Beteiligt hätten sich «nahmhafte Privatinvestoren und Branchenkenner».

Mit den zusätzlichen Mitteln will Exeon nun die weitere Expansion vorantreiben – insbesondere in Europa. Denn den Angaben zufolge stellte man beim Security-Unternehmen ein wachsendes Interesse von europäischen Kunden und Partnern fest. «Die gewonnenen Direktvergleiche mit globalen Mitbewerbern und die hohe Verlässlichkeit der Schweizer Cybersecurity-Lösung» seien die Hauptgründe, weshalb sich das Team für die internationale Expansion entschieden habe.

«Europa ist ein äusserst attraktiver Wirtschaftsraum – das macht ihn aber auch zu einem attraktiven Ziel für Cyberkriminalität», wird der Exeon-CEO David Gugelmann im Communiqué zitiert. «Leider sehen wir sehr viele Unternehmen, die auf solche Angriffe nicht optimal vorbereitet sind. Das verursacht nicht nur Schäden für die betroffenen Firmen, sondern bedeutet auch den Verlust von sensiblen Daten. Hier können wir mit unserer Lösung einen Beitrag zum Schutz leisten.»

Neuer Ansatz für mehr Sicherheit

Mit den beiden Plattformen «ExeonTrace» und «Visibility NOW» will sich Exeon Analytics von traditionellen Cybersecurity-Lösungen abheben. Und zwar sollen es die beiden Produkte erlauben, «innert kürzester Zeit einen Überblick über die Netzwerkaktivitäten zu gewinnen und Hackerangriffe zu erkennen, bevor sie Schaden anrichten». Dabei setzt das ETH-Spin-off auf einen Network Detection and Response-Ansatz (NDR).

Heisst: Die Systeme reagieren auf Unregelmässigkeiten in einem Unternehmensnetzwerk und werden aktiv, sobald Auffälligkeiten festgestellt werden. So will Exeon Schäden minimieren, die durch eine ausgenutzte Sicherheitslücke entstehen können. Die Lösungen funktionieren komplett ohne Hardware und sind insbesondere für den Einsatz in dezentralen, grossräumigen Netzwerken von Grossunternehmen konzipiert.

Laut eigenen Angaben verfügt Exeon hierzulande bereits über eine breite Kundenbasis, darunter zwei der fünf grössten Schweizer Banken und wichtige Logistikfirmen. Auch in Deutschland und Österreich habe man bereits erste Grosskunden gewinnen können.

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