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Polen vor dem Spiel gegen Spanien – Ein Stossgebet für Paulo Sousa

Seit Januar betreut Paulo Sousa die polnische Nationalmannschaft. Der ehemalige Trainer des FC Basel steht vor dem Spiel gegen Spanien bereits massiv in der Kritik.

Seit Januar betreut Paulo Sousa die polnische Nationalmannschaft. Der ehemalige Trainer des FC Basel steht vor dem Spiel gegen Spanien bereits massiv in der Kritik.

Tilman Pauls

Tilman Pauls

Aktualisiert vor 14 Stunden
Polens Nationaltrainer Paulo Sousa nach der Auftaktniederlage gegen die Slowakei.

Polens Nationaltrainer Paulo Sousa nach der Auftaktniederlage gegen die Slowakei.

Foto: Tomasz Jastrzebowski (Keystone)

In diesem Januar ist Paulo Sousa als polnischer Nationaltrainer vorgestellt worden, was aus mindestens zwei Gründen eine Überraschung war. Erstens: Sein Vorgänger, Jerzy Brzeczek, hatte das Team mit acht Siegen aus zehn Spielen in der Qualifikation ziemlich souverän an die Endrunde geführt. Und zweitens: Sousa ist nach dem Holländer Leo Beenhakker erst der zweite ausländische Trainer, dem die Polen dieses ehrenvolle Amt anvertrauen.

Mit einer entsprechenden Portion Pathos eröffnete Sousa seine Amtszeit. Bei seiner Vorstellung lobte er die Einstellung der Bevölkerung, ihre Leidenschaft sowie die riesige Fussballtradition des Landes. Sousa liess es sich bei dieser Gelegenheit nicht nehmen, den polnischen Papst Johannes Paul II. zu zitieren. Er setzte seine Brille auf, blickte in die Kamera und sagte: «Habt keine Angst. Ich bitte euch, nie aufzugeben, nie die Hoffnung zu verlieren und nicht zu zweifeln.»

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