Sport: FC Dornbirn: Trainer und Berater schon wieder weg

2 Feb 2024

Sport

FC Dornbirn - Figure 1
Foto ORF Vorarlberg

Fußballzweitligist FC Dornbirn hat doch keinen neuen Trainer: Der 44-jährige Deutsche Roberto Pätzold ist nach drei Tagen bereits wieder Geschichte, und auch der neue Berater Franz Schwaiger ist schon wieder weg.

Online seit gestern, 19.33 Uhr

Der FC Dornbirn wird aus finanziellen Gründen Pätzold doch nicht als neuen Cheftrainer verpflichten. Stattdessen übernimmt der bisherige Kotrainer Roman Ellensohn im Frühjahr das Coaching beim Zweitligisten. Und auch der neue Berater Schwaiger ist schon wieder weg. FC-Präsident Hubert Domig hat den verheißungsvollen Ankündigungen des Kärntners geglaubt und muss peinlicherweise auch bei dieser Personalie in Rekordzeit die Reißleine ziehen.

Roberto Pätzold

Erst am Montag war Pätzold als neuer Cheftrainer und als Nachfolger von Thomas Janeschitz präsentiert worden, aber Donnerstagmittag legte der FC Dornbirn eine 180-Grad-Kehrtwende hin und musste erklären, dass die Verpflichtung des Deutschen finanziell doch nicht zu machen sei. Clubpräsident Domig begründet den Rückzug mit wirtschaftlichen Gründen: „In zuletzt turbulenten Tagen konnten zahlreiche Zusagen eines privaten Investors wider Erwarten nicht eingehalten werden.“ Eine peinliche Situation für den abstiegsgefährdeten Zweitligisten, bei dem jetzt mit Roman Ellensohn der bisherige Kotrainer zum Chefcoach befördert wird.

Peinlicher FC Dornbirn: Trainer und Berater schon wieder weg

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Auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Berater/Manager Schwaiger ist schon wieder beendet. Der 59-jährige Kärntner sollte sich in einer ungewöhnlichen Doppelrolle um neue Spieler und vor allem um neue Sponsoren kümmern. Laut Domig soll Schwaiger den jetzt abgesprungenen privaten Investor vermittelt haben. Am Montag noch schwärmte Domig von Schwaiger über alle Maßen, obwohl der Kärntner im Profifußball noch nie aufgefallen war – nicht einmal der Kärntner Fußballverband hatte genauere Informationen zu Schwaiger, auch der Kärntner ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer musste diesbezüglich passen.

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