DFB-Pokal: Probleme bei Bayern vor Achtelfinal-Kracher

8 Tage vor

DFB-Pokal

Rekordsieger FC Bayern oder Titelverteidiger Bayer Leverkusen: Für eines der beiden Teams ist im DFB-Pokal schon im Achtelfinale Endstation. Die in der vergangenen Saison bereits in Runde zwei an Saarbrücken gescheiterten Münchner haben am Dienstag (20.45 Uhr) Heimrecht. Anders als am 28. September beim 1:1 in München in der Liga muss es diesmal einen Gewinner geben. Bayerns Harry Kane wird verletzungsbedingt keine Rolle spielen.

DFB-Pokal - Figure 1
Foto sport.ORF.at

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„Harry hat 20 Tore in dieser Saison gemacht, ihn kannst du nicht ersetzen. Deswegen ist er auch ein Topspieler“, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany über Kane. Dieser fällt wegen eines beim 1:1 gegen Dortmund erlittenen Muskelfaserrisses im Oberschenkel rund zwei Wochen aus.

Trotzdem habe man genügend gefährliche Spieler. Als Alternativen zählte er dabei Thomas Müller, Serge Gnabry, Michael Olise, Mathys Tel und Leroy Sane auf. „Wir haben genug Qualität, müssen es einfach anderweitig lösen.“

Goalgetter Kane wird bei Bayern verletzungsbedingt fehlen

Bei Leverkusen kann Trainer Xabi Alonso den aktuell wie Kane mit einer Muskelverletzung ausfallenden Mittelstürmer Victor Boniface eins zu eins durch Patrik Schick ersetzen. Der Tscheche erzielte sechs Tore in den jüngsten vier Pflichtspielen. „Die Effektivität ist da“, sagte Tormann Lukas Hradecky zum aktuellen Schick-Lauf: „Es ist wichtig, so einen Stürmer zu haben.“

„Duell auf Augenhöhe“

Schicks Topform und die insgesamt gerade steil nach oben zeigende Leistungskurve des gesamten Leverkusener Meisterensembles veranlasst Sportgeschäftsführer Simon Rolfes zu durchaus forschen Tönen: „Wir sind eine starke Mannschaft, und das werden wir in München zeigen.“ Bayern-Anführer Joshua Kimmich sieht beide Mannschaften „ganz gut drauf“. Er rechnet mit einem „Duell auf Augenhöhe“.

Spannend wird auch zu sehen, ob der zehnfache Saisontorschütze Jamal Musiala auf der einen oder Florian Wirtz auf der anderen Seite mehr Akzente setzen kann.

Alonso hat als Trainer mit Leverkusen noch nicht gegen Bayern verloren, dabei zwei Siege und zwei Remis eingefahren. „Für uns läuft es sehr gut. Aber es gibt keine schwierigere Aufgabe, als in München zu spielen“, sagte der Spanier. Die Münchner warten seit ihrem letzten Pokalgewinn 2020 auf die 25. Finalteilnahme, kamen seitdem nie weiter als ins Viertelfinale.

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