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"Es reicht": Tiroler Ärzte beklagen Impfstoff-Mangel + 677 Neuinfektionen in Ö

Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.
  • Heute, 01:59 PM | Theresa Bittermann

    Studie: Corona geht mit etwas erhöhtem Risiko von Totgeburten einher

    Eine Corona‐Infektion bei Schwangeren könnte einer Studie zufolge mit einem erhöhten Risiko einer Totgeburt einhergehen ‐ allerdings auf relativ niedrigem Niveau. Dafür untersuchten sie Geburten bei 340.000 Frauen im größten britischen Landesteil England zwischen Mai 2020 und Januar 2021.

    Im Schnitt erlitten 8,5 von je 1.000 Corona-infizierten Schwangeren eine Totgeburt. Bei negativ Getesteten waren es durchschnittlich 3,4 je 1.000. Die Forscher betonten aber auch, das Risiko für Tot‐ oder Frühgeburten bleibe weiterhin sehr gering. Es sei aber wichtig, dass mögliche Gefahren bekannt sind.

  • Heute, 01:47 PM | Thomas Pressberger

    Paket-Beschwerden in Corona-Zeiten möglichst konkret formulieren

    Wegen der Lockdowns in der Coronakrise haben sich die Paketlieferungen in Österreich vervielfacht und mit ihnen auch die Zahl der Beschwerden. Die Regulierungsbehörde RTR berichtet jüngst von rund 1.000 Empfangsbeschwerden pro Monat. Um diesen möglichst rasch und effektiv nachgehen zu können, fordert der Zentralverband Spedition & Logistik die Kunden dazu auf, möglichst konkrete Angaben zu den Fällen zu machen. Wichtig wäre beispielsweise, den Dienstleister und die Sendungs- und Paketnummer zu nennen. Nur so könne eine problemlose Nachverfolgung sichergestellt werden. Auch bei Schlichtungsfällen seien genaue Angaben essenziell. Laut dem Schlichtungsbericht der RTR werde rund die Hälfte der Verfahren wegen fehlender Verfahrensvoraussetzungen - also fehlender Angaben - zurückgewiesen.

  • Heute, 01:30 PM | Andreas Puschautz

    Impfrate bei Ältesten legt kaum mehr zu

    Von den jüngeren Seniorinnen und Senioren ist mittlerweile ein höherer Anteil zumindest einmal gegen Corona geimpft als in der Gruppe ab 85 Jahren. Die Impfrate liege aber "im Bereich der Erwartungen", heißt es aus dem Gesundheitsministerium.

    Mehr dazu hier:

  • Heute, 01:18 PM | Karoline Krause-Sandner

    Moskaus Bürgermeister klagt über zu viele Impfmuffel

    Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin hat ein zu langsames Tempo bei den Impfungen gegen das Coronavirus eingeräumt. Die Millionen-Metropole sei die weltweit erste Stadt gewesen, die mit Massenimpfungen begonnen habe, sagte er in einem am Freitag in seinem Blog veröffentlichten Video. "Der Anteil der geimpften Menschen in Moskau ist geringer als in jeder europäischen Hauptstadt."

    Nach jüngsten Angaben wurden in Europas größter Stadt bisher erst mehr als 1,3 Millionen Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind weniger als zehn Prozent der Einwohner. Das unabhängige Nachrichtenportal Meduza schrieb, beim gegenwärtigen Tempo würde es Jahre dauern, um das angestrebte Ziel zu erreichen, 60 Prozent der Bevölkerung zu schützen. Experten gehen davon aus, dass viele nach überstandener Erkrankung immun sein dürften.

  • Heute, 01:14 PM | Kevin Kada

    Doskozil über Ampel-Gelb erfreut, Website für Selbsttests

    Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat sich am Freitag über die "Gelb-Schaltung" des Burgenlands auf der Corona-Ampel erfreut gezeigt. Trotz Lockerungen solle man aber weiter vorsichtig und verantwortungsvoll bleiben, appellierte er in einer Aussendung. Vorgestellt wurde außerdem eine Onlineplattform für digital erfasste Selbsttests.

    Die Selbsttests gelten als Zutrittsbescheinigung für Veranstaltungen, Gastronomie oder körpernahe Dienstleister und haben eine Gültigkeit von 24 Stunden. Über die Internetseite https://selftest.bgld-testet.atkann man sich mit seinen Daten registrieren und den Selbsttest mit digitaler Erfassung bequem von zuhause aus durchführen. Die Gratis-Antigentests sind in der Apotheke erhältlich.

    Zu jeder Packung gibt es einen QR-Code, den man auf den Selbsttest kleben muss, um diese möglichst fälschungssicher zu gestalten. Bei der Anmeldung auf der Onlineplattform bekommt man außerdem einen dreistelligen Code, den man auf den Test schreiben muss. Zur Überprüfung der Gültigkeit muss man ein Bild von seinem Selbsttest hochladen. Anschließend muss der Test mit einem Stift entwertet und über die Internet-Anwendung ein zweites Foto hochgeladen werden. Ist die Gültigkeit bestätigt, erhält man per E-Mail eine Bestätigung über das Testergebnis.

  • Heute, 01:14 PM | Kevin Kada

    Ludwig berät sich kommende Woche wieder mit Fachleuten

    Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) wird kommende Woche wieder mit Fachleuten aus dem medizinischen Bereich konferieren, um über die aktuelle Corona-Situation in der Bundeshauptstadt zu beraten. Das teilte ein Sprecher der APA am Freitag mit. Die Expertenrunde wird im Vorfeld des für Freitag angesetzten Bund-Länder-Termins stattfinden - bei dem laut Bundesregierung auch über ein mögliches Aus für die Maskenpflicht gesprochen werden soll.

    Ludwig wird sich im Zuge der Vorbereitungen auf diesen Termin vermutlich am Donnerstag mit den Experten in Wien beraten. Ob es nach dem Treffen ein Statement des Stadtchefs geben wird, ist noch offen, hieß es. Anders als bei den jüngsten Treffen stehen aktuell keine Entscheidungen über Coronamaßnahmen an, da Wien die am Mittwoch erfolgten bundesweiten Öffnungen mitgetragen hat.

  • Heute, 01:08 PM | Kevin Kada

    Weniger Infizierte und weniger Spitalspatienten in Tirol

    In Tirol sind die Corona-Zahlen am Freitag weiter zurückgegangen. 69 Neuinfektionen standen 152 neu Genesene gegenüber. Damit sank die Zahl der aktuell Infizierten auf 929, teilte das Land mit. Auch in den Krankenhäusern entspannte sich die Situation weiter. 48 Corona-Patienten benötigten stationäre Behandlung, um sechs weniger als Vortag. 23 davon waren auf einer Intensivstation (minus eins).

    Eine weitere Person verstarb mit oder an dem Coronavirus. Die Anzahl der Todesfälle erhöhte sich damit auf insgesamt 629. Die meisten aktuell Infizierten gab es mit 241 im einwohnerstärksten Bezirk Innsbruck-Land. Dahinter folgte der Bezirk Imst mit 209 Fällen und die Landeshauptstadt Innsbruck mit 170. Im bereits durchgeimpften Bezirk Schwaz gab es noch 28 Infizierte.

    Indes wurde die Ausreisetestpflicht für Gemeinde Umhausen (Bezirk Imst) bis inklusive 30. Mai verlängert. Das Infektionsgeschehen sei nach wie vor erhöht, hieß es. Mit Stand Freitag galten in der Gemeinde 50 Personen als aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Als Nachweis für die Ausreise gelten Tests, die durch befugte Stellen durchgeführt werden - Selbsttest gelten nicht als Nachweis. Bis zum Ablauf der Ausreisetestpflicht sind auch alle anzeige- und bewilligungspflichtigen Veranstaltungen untersagt.

    In Tirol wurden bisher 428.815 Impfungen verabreicht. Davon waren 298.063 Erst- und 130.752 Zweitimpfungen. Im Bundesland wurden bisher 925.845 PCR-Tests durchgeführt.

  • Heute, 12:45 PM | Josef Siffert

    "Es reicht": Tiroler Ärzte beklagen Impfstoff-Mangel

    In der verkürzten Woche nach Pfingsten hätten Tiroler Ärzte gern vermehrt Impfungen verabreicht. Ihnen fehlt jedoch das Wesentlichste.

  • Heute, 12:44 PM | Josef Siffert

    Tschechien impft nun auch Jüngere

    In Tschechien dürfen sich von Montag an auch alle gesetzlich Versicherten zwischen 35 und 39 Jahren einen Corona-Impftermin besorgen.

    Am Mittwoch folgt die Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen, wie Ministerpräsident Andrej Babis am Freitag im Sender CNN Prima News ankündigte. Von Juni an werde es dann auch Termine für Jüngere ab 16 Jahren geben.

  • Heute, 12:44 PM | Josef Siffert

    Impftermine für Jüngere: Hacker steigt auf die Bremse

    Wiener Gesundheitsstadtrat findet entsprechende Ankündigungen des Bundes "verwunderlich".

  • Heute, 12:43 PM | Josef Siffert

    Hoteliers wollen mehr Gäste aus Österreich nach Wien locken

    Bis 30. Juni 2021 werden Pakete für außergewöhnliche Wienaufenthalte angeboten, eine Verlängerung bis August ist angedacht.

  • Heute, 11:53 AM | Josef Siffert

    USA: Über eine Million Astra-Zeneca-Dosen für Mexiko

    In Mexiko kommen 1,2 Millionen Astra-Zeneca-Impfdosen aus den USA an. US-Präsident Joe Biden hatte vor einigen Tagen erklärt, sein Land wolle rund 60 Millionen Dosen des Vakzins des britisch-schwedischen Pharmakonzerns an andere Länder liefern.

    Aus dem Umfeld der mexikanischen Regierung heißt es, die jetzt gelieferten Dosen seien aber nicht Teil der Vereinbarung mit Washington.

  • Heute, 11:52 AM | Josef Siffert

    UEFA: Corona kostet europäischen Fußballclubs Milliarden

    Die wichtigsten Fußballklubs Europas müssen sich laut der UEFA als Folge der Corona-Pandemie auf Mindereinnahmen von mehr als acht Milliarden Euro einstellen.

    Vier Milliarden davon entfielen auf weggebrochene Gelder durch den Verkauf von Eintrittskarten, heißt es in einem Bericht des europäischen Fußball-Verbands. Sponsoren-Einnahmen würden um 2,7 Milliarden Euro sinken, TV-Einnahmen um 1,4 Milliarden.

  • Heute, 11:27 AM | Josef Siffert

    34 Neuinfektionen in Kärnten

    Die Entwicklung der Corona-Infektionen hat in Kärnten auch am Freitag in Richtung Entspannung gezeigt. 34 Neuinfektionen meldete der Landespressedienst, vergangenen Freitag waren es noch 70. Der Durchschnittswert der täglichen Neuinfektionen sank auf 41.

    Nach Rückgängen stieg die Spitalsbelegung nun wieder leicht an. Mit Stand Freitagfrüh gab es 31 Covid-Patienten im Krankenhaus, davon drei auf einer Intensivstation. Zuletzt hatte es nur einen Intensivpatienten gegeben.

  • Heute, 11:19 AM | Josef Siffert

    500 Euro Corona-Bonus für Ärztekammer nicht genug

    Der von der Regierung angekündigte Corona-Bonus von durchschnittlich 500 Euro reicht der Ärztekammer nicht aus. Die Kurie der angestellten Ärzte in der Wiener Standesvertretung begrüßt in einer Resolution zwar, dass es eine Prämie für das Gesundheitspersonal geben soll. Gleichzeitig wird aber auch festgestellt, dass die Verhältnismäßigkeit dieser Ausgaben im Vergleich zu anderen Staatsausgaben "absolut nicht gegeben" sei.

  • Heute, 11:12 AM | Josef Siffert

    WHO: Corona-Todeszahlen wohl dreimal höher als bisher angenommen

    Davon geht die Chefin der WHO-Datenanalyse auf Basis einer Schätzung aus. Erstmals auch indirekte Todesfälle mitgerechnet.

  • Heute, 10:50 AM | Josef Siffert

    Wie gut schützen Masken wirklich vor einer Ansteckung?

    Damit das Masketragen möglichst effektiv ist, sollte zusätzlich etwa gelüftet werden.

  • Heute, 09:42 AM | Josef Siffert

    78 Neuinfektionen in Niederösterreich

    In Niederösterreich sind am Freitag 78 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Zahl der Covid-Todesfälle blieb nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) mit 1.778 unverändert. 3.510 Kontaktpersonen waren in Quarantäne.

    In den Landeskliniken wurden 57 Covid-Intensivpatienten behandelt, teilte Bernhard Jany, der Sprecher der Landesgesundheitsagentur, mit. Das waren um zwei Erkrankte mehr als am Vortag.

    CoV-Ampel: Niederösterreich gelb

    Ungewohnt dreifärbig scheint diese Woche die Corona-Ampel. Das Burgenland und Niederösterreich wurden am Donnerstag von der zuständigen Kommission auf Gelb geschalten, der Rest des Landes mit Ausnahme von Vorarlberg auf Orange. 

  • Heute, 09:39 AM | Josef Siffert

    Niedriger Vitamin-D-Status erhöht das Corona-Risiko nicht

    Bezieht man viele andere wichtige Faktoren mit ein, ergebe sich keinerlei Zusammenhang, zeigt eine neue Studie. 

  • Heute, 09:38 AM | Josef Siffert

    Sieben Intensivpatienten in Vorarlberg

    In Vorarlbergs Spitälern sind am Freitag sieben Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut worden, um eine Person mehr als am Donnerstag. Die Anzahl der Corona-Toten erhöhte sich um einen Fall auf 302. Die Infektionslage blieb stabil, laut Dashboard des Landes standen 52 Neuinfektionen 48 Gesundungen gegenüber. Damit galten 985 Personen als aktiv positiv (Vortag: 985).

    21 Corona-Patienten mussten im Spital behandelt werden, um vier weniger als am Donnerstag. Von den 59 Intensivbetten waren noch 16 für alle Patientengruppen frei, hieß es. Acht Spitalmitarbeiter galten am Donnerstag als Corona-positiv, sechs weitere Personen befanden sich in Quarantäne.

    Die meisten aktiv Infizierten zählte weiterhin Vorarlbergs größte Stadt Dornbirn mit 110 Betroffenen (minus zwei im Vergleich zum Vortag), gefolgt von Bregenz mit 90 (minus drei) sowie Feldkirch mit 88 (minus eins) und Hohenems (65, unverändert). In 20 der 96 Vorarlberger Gemeinden gab es am Freitag keine Corona-Infektion.

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